
Der Fotograf Peter Hujar war eine zentrale Figur in der queeren Downtown-Szene im New York der 1970er und frühen 1980er Jahre. Als er 1987 an einer AIDS-bedingten Lungenentzündung starb, waren seine Fotografien der breiteren Kunstwelt weitgehend unbekannt. Heute zählt er zu den wichtigen Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Mit seinen klassisch wirkenden Schwarz-Weiß-Fotos – Portraits, Tiere, Architektur und Landschaften, die sich zumeist auf ein Einzelmotiv konzentrieren und dieses in seiner vollen Existenz durchdringen – steht Peter Hujar im Gegensatz zu den fotografischen Strömungen seiner Zeit. Sein Hauptinteresse galt der Porträtfotografie. Er hielt seine Freund*innen, Liebhaber und Menschen Manhattans auf der Straße, in seinem Apartmentstudio oder an Veranstaltungsorten fest und schuf Zeugnisse voller Intimität und Verletzlichkeit. In seinem Werk zeigt sich Hujar als empfindsamer Chronist einer Zeit der radikalen sexuellen Veränderungen und der gesellschaftlichen Umwälzungen.
👁️Die Ausstellung enthält explizite Darstellungen von Sexualität und Körperlichkeit. Der Besuch wird ab 18 Jahren empfohlen.
Wir laden euch herzlich ein, mit uns die Ausstellung in der Bundeskunsthalle zu besuchen und Peter Hujars Werk kennen zu lernen. Die Führung und die Eintrittskosten für Studierende zahlen wir. Da es begrenzte Plätze gibt, könnt ihr euch über folgendes Formular anmelden: https://forms.gle/iq5GdrCxgyYcwjsEA.
Wir sehen uns am Mittwoch, den 06. Mai, um 18:45 Uhr im Foyer der Bundeskunsthalle!
Beschreibungstext: Bundeskunsthalle