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SUMMARY:Vortrag: Trans Geschichte (GMG2020)
DESCRIPTION:Online Ã¼ber Zoom und YouTube (siehe unten). \nWir sind kein Trend\, kein vorÃ¼bergehendes PhÃ¤nomen\, keine Instagram-Seuche. Geschichten von denen\, die schon da waren\, bevor es nur noch zwei Geschlechter gab\, und denen\, die kÃ¤mpfen\, bis es uns geben darf. Weil Zukunft Erinnerung braucht\, und weil es verdammt viele verdammt coole trans Leute gab. Weil unsere Geschichte kennenzulernen bedeutet\, unsere Existenz anzuerkennen. \nDer Vortrag von alma Roggenbuck handelt Ã¼ber das letzte Jahrhundert trans Geschichte in Deutschland mit Fragen und GesprÃ¤ch im Anschluss. Der Vortrag findet in deutscher Lautsprache statt. \nIn den letzten Jahren wird sie wieder verbreitet\, die transfeindliche Vorstellung\, dass es Menschen wie uns erst seit gestern gibt. Und dass es uns deshalb eigentlich gar nicht richtig gibt. Eltern von trans Kindern\, das schwule Establishment (IQN) und radikale Feminist_innen (EMMA) bilden transfeindliche ZusammenschlÃ¼sse\, die behaupten\, was Konservative\, Nazis und Christ_innen schon immer wussten: dass wir eine Krankheit der Moderne seien. Aber das war schon vor hundert Jahren Quatsch. Der Vortrag sucht die Quellen der modernen Erfindung der Zweigeschlechtlichkeit in Sexologie und Eugenik auf und erzÃ¤hlt die Geschichten von trans KÃ¤mpfer_innen der letzten hundert Jahre\, auch um der transfeindlichen ScheiÃŸe mit historischem Material zu widersprechen. Aber vor allem\, um trans Menschen zu empowern\, und dem Widerstand eine Geschichte zu geben. Der Vortrag ist nur ein winziger Ausschnitt und lÃ¤dt dazu ein\, selbst nachzuforschen: Wie haben trans Leute in meiner Stadt gelebt? Was gab es fÃ¼r historische Selbstbezeichnungen? Wie damit umgehen\, dass die Quellen fast immer transfeindlich sind? Wie finde ich etwas Ã¼ber migrantische und BiPoC trans Geschichte heraus? \nalma Roggenbuck [keine o. sie/deren] ist natÃ¼rlich Feminist_in. Mag Demos\, Zigaretten und Archive. Verbreitet je nach aktuellem Stand der VerschwÃ¶rung die trans Agenda Ã¼ber Hormone im Trinkwasser oder Workshops. alma ist weiÃŸ\, trans\, weiblich und nicht binÃ¤r positioniert und hat in Halle / Saale studiert. \nZur Einstimmung ein Eintrag im trans WÃ¶rterbuch auf deren Blog: \nhttps://t1p.de/trans-geschichte \nDie Veranstaltung wird in einem Zoom-Meeting stattfinden\, parallel aber auch auf YouTube gestreamt. Wortmeldungen per Audio und interaktive Bestandteile werden nur Ã¼ber Zoom mÃ¶glich sein. \nZoom: https://uni-bonn.zoom.us/j/97697063908?pwd=VnJrak94RDlQNkVxVnNTVU9aMkZDdz09 \nMeeting-ID: 976 9706 3908 \nKenncode: 248572 \nYouTube: https://youtu.be/sKE2jCPcJhw\nAuf YouTube wird es keinen Chat geben\, richtet eure Fragen daher bitte per Mail an [SPAM-Schutz! Bitte aktiviere JavaScript].\n  \nÃœber gesellschaft*macht*geschlecht: \nAuch in diesem herausfordernden Jahr finden vom 23. November bis zum 14. Dezember in Bonn zum dritten Mal die Aktionstage gesellschaft*macht*geschlecht statt\, die vom bundesweiten studentischen Dachverband fzs initiiert wurden. Mit einer Auswahl an VortrÃ¤gen und einer GesprÃ¤chsrunde\, die auch die BezÃ¼ge zwischen diesen herausstellen soll\, widmen wir uns also erneut und diesmal online den Themen rund um Geschlechtergerechtigkeit\, Antisexismus\, Selbstbestimmung und IdentitÃ¤t.\nWÃ¤hrend rechtspopulistische KrÃ¤fte global weiterhin FuÃŸ fassen und emanzipatorische KÃ¤mpfe angesichts der andauernden Pandemie aus der Ã¶ffentlichen Wahrnehmung verdrÃ¤ngt werden\, vertiefen sich auch &#8222;szenenintern&#8220; GrÃ¤ben zwischen verschiedenen Ausrichtungen des Feminismus. Sich selbst als &#8222;radikal&#8220; oder &#8222;gender critical&#8220; verstehende Feminist*innen wenden sich gegen trans* und queere Perspektiven und schlieÃŸen dabei (mindestens diskursive) Allianzen mit reaktionÃ¤r-konservativen Akteur*innen. So wird in Antwort auf gesellschaftliche Entwicklungen die Bedrohung durch eine &#8222;Transgender-Lobby&#8220; von ganz verschiedenen politischen Positionen heraufbeschworen\, die darin mal feministische Errungenschaften\, mal die bÃ¼rgerliche Familie mitsamt der auf ihr ruhenden Gesellschaftsordnung erodiert sehen. In diesem Sinne widmen wir uns in der ersten HÃ¤lfte der Veranstaltungsreihe explizit jenen trans* und queeren Perspektiven\, die einer breiten Diskreditierung ausgesetzt bleiben\, mit kulturhistorischen\, juristischen und psychologischen ZugÃ¤ngen. Die verbleibenden Veranstaltungen nehmen daraufhin weitere gesellschaftliche Streitthemen von Sexarbeit bis SexualpÃ¤dagogik in den Blick.\nWir freuen uns auf anregende VortrÃ¤ge und hoffen\, trotz der rein digitalen Formate auch einen interessanten Austausch zu ermÃ¶glichen!\n \nAlle Veranstaltungen: https://fb.me/e/7c1HDmxeF\n \n23.11. 18 Uhr\nTrans Geschichte: Jahrhunderte des Widerstands &#8211; Alma Roggenbuck\n24.11. 18 Uhr\nTrans*rechte sind Menschenrechte! â€“ Ã¼ber die Forderung nach geschlechtlicher Selbstbestimmung bei Geschlechtseintrag\, Elternschaft und Gesundheitsversorgung &#8211; Kalle HÃ¼mpfner\nhttps://fb.me/e/1LdvO8ZU0\n25.11. 18 Uhr\nQueerness und Psychologie: Entpathologisierender Umgang mit lsbtiq* Personen &#8211; Lian Eisenhuth\n01.12. 18 Uhr\nGeschlechtliche Vielfalt im Recht? Die Grundsatzentscheidung des BVerfG zur Dritten Option und die Rechtsentwicklung in der Folgezeit &#8211; Friederike Boll\nhttps://fb.me/e/dBpAOy4E3\n02.12. 18 Uhr\nSexarbeit: intersektionale feministische Perspektiven &#8211; Jenny KÃ¼nkel\n07.12. 18 Uhr\nSexuelle Bildung zwischen MissbrauchsprÃ¤vention und Lustbetontheit &#8211; Debora Vogt\n09.12. 18 Uhr\nGesprÃ¤chsrunde: GMG 2020\n14.12. 18 Uhr\nIncels: Geschichte\, Sprache und Ideologie eines Onlinekults &#8211; Veronika Kracher
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